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Naturstein, Mauerwerk
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Naturstein ist in seiner Vielfalt von grosser Bedeutung. Sei es als bearbeiteter Werkstein im Mauerwerks-, Fassaden- oder Belagsbau, aber auch als aufbereiteter Zuschlagstoff für Beton und Mörtel, für Fundationsschichten und Beläge. Die Eignung, beispielsweise als Abdeckung einer Küchenkombination, als Fassadenverkleidung oder als Gesteinskörnung für einen verschleissfesten und frosttausalzbeständigen Betonstrassenbelag, kann mit mineralogisch-petrographischen Untersuchungen, kombiniert mit physikalischen Prüfungen abgeklärt werden. Bei Mauerwerken, ob historisch oder neu, verputzt oder steinsichtig, aus Naturstein, Backstein oder Kalksandstein, untersuchen wir den Zustand von Stein und Mörtel, bestimmen die Materialkennwerte und liefern so die Grundlage für die Beurteilung der Tragfähigkeit. Neben Feuchtigkeits- und Salzgehalten sind hauptsächlich mechanische Eigenschaften von Interesse.
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Kernkompetenzen
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Naturwerksteine am Bauwerk sind der Verwitterung unterworfen. Vor Restaurierungs- und Instandsetzungsmassnahmen wird die Verwitterungstiefe des betreffenden Gesteins mikroskopisch an Dünnschliffen bestimmt. Daraus können Massnahmen zur Erhaltung/Konservierung oder Anforderungen an Ersatzmaterial abgeleitet werden.
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Zustandsuntersuchungen am Mauerwerk umfassen Analysen von baustoffschädlichen Salzen, Ausblühungen, Feuchtemessungen, aber auch Prüfungen von Porosität und Wasseraufnahme, oder Druckfestigkeit und E-Modul. Steine und Mörtel beproben wir mit Bohrkernen und Bohrmehl. Dabei werden auch Aussagen zum Aufbau des Mauerwerks gemacht.
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Kornverteilung und Materialzusammensetzung von Gesteinskörnungen, auch von Recyclingmaterial, gehören zu den periodisch vorzunehmenden Qualitätsprüfungen nach Norm. Die petrographische Beurteilung der Alkaliempfindlichkeit von Betonzuschlagstoffen (Alkali-Aggregat-Reaktion AAR) ist eine weitere wichtige Prüfung.
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